Kaffeetrinker leben länger!

kafrika - Geschrieben am 07.02.2019

Kaffee hatte lange Zeit ein schlechtes Image und stand in Verdacht, sich negativ auf die Gesundheit auszuwirken. So wurde vermutet, dass Kaffee Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs zu begünstigen. In letzter Zeit gibt es immer mehr Studien, die belegen, dass Kaffee keine negativen Auswirkungen hat. Es zeigt sich sogar, dass Kaffee sich positiv auf die Lebenserwartung auswirkt:

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Ein internationales Forscherteam hat die Ergebnisse einer groß Angelegten Studie im Wissenschaftsjournal "Annals of Internal Medicine" veröffentlicht. Die Auswertung der Sterbedaten von mehr als einer halben Million Menschen aus zehn europäischen Ländern hat gezeigt, dass Kaffeetrinker statistisch länger leben.
Demnach war zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit der Männer mit sehr hohem Kaffeekonsum (in Deutschland mehr als ein halber Liter pro Tag), innerhalb des Beobachtungszeitraumes von etwa 16,4 Jahren zu sterben, 12 Prozent geringer als bei Nicht-Kaffeetrinkern. Bei Frauen liegt der positive Effekt bei sieben Prozent. Um die gesundheitlichen Effekte von Kaffee getrennt betrachten zu können, rechneten die Forscher andere Einflüsse wie Ernährung und Rauchen heraus.
Die Forscher warnen zwar davor, die Ergebnisse überzubewerten, da es sich nur um die Auswertung bestehender statistischer Daten handelt und die genauen Ursachen für die positiven Effekte des Kaffees noch untersucht werden müssen. Es zeigt sich aber, dass der Kaffeegenuss keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Es zeigt sich eher, dass der Kaffeegenuss positive Auswirkungen für die Gesundheit von Vorteil zu sein scheint.

Kaffeegenuss abhalten!

Da wir immer wieder Anfragen zum Thema Kaffee und Gesundheit bekommen, werden wir Sie auch weiterhin zu diesem Thema auf dem Laufenden halten.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:
Grossstudie bestätigt Kaffeetrinker leben länger
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/96228/Kaffeetrinker-leben-laenger
https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/article-abstract/2686145